
Warum die meisten Badezimmerheizer kaputtgehen – und wie wir unseren Heizer repariert haben
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für elektronische Geräte. Überall gibt es Dampf, ständige Feuchtigkeit – und ab und zu auch Spritzer aus der Dusche. Das ist ein ideales Umfeld für Probleme. Die meisten Heizer können das nicht verkraften – sie rosten, es kommt zu Kurzschlüssen, und schließlich landen sie schon nach kurzer Zeit im Müll.
Wir hatten genug davon, dass die Heizer bereits nach einem einzigen Winter kaputtgingen. Deshalb änderten wir die Bauweise unserer Heizer.
Der Kampf gegen den Dampf
Wasserdampf ist wirklich gefährlich. Er bleibt nicht nur an der Oberfläche, sondern dringt in den Gehäuseinneren ein und verwandelt sich dort in Kondenswasser. Dieses „Nebel“-Phänomen führt dazu, dass Elektrizität an Stellen fließen kann, wo das nicht erlaubt ist – was normalerweise zur Zerstörung der Schaltplatinen führt.
Um das zu verhindern, verwenden wir dichte Dichtungen sowie wasserabweisende Beschichtungen. Man kann es sich wie einen Regenmantel für die elektronischen Komponenten vorstellen. Indem wir den Dampf aussperren, verhindern wir die Korrosion, die normalerweise die Geräte bereits nach etwa zwei Saisons zerstört.
Umgang mit Spritzern
Außerdem gibt es noch die Spritzer. Wenn eine Tropfe kalten Wassers auf einen extrem heißen Quarztropfen trifft, kann dieser durch den thermischen Schock buchstäblich zerbrechen. Das ist nicht gut.
Unser Gehäuse ist so konstruiert, dass das Wasser von den Hochspannungskomponenten ferngehalten wird. Wir haben viel Zeit damit verbracht, die Stellen zu optimieren, an denen die Kabel ins Gerät führen. Wenn diese Dichtungen undicht werden, kommt es zu Kurzschlüssen. Wir haben dafür gesorgt, dass unser Heizer auch bei direktem Wasserspritzangriff weiterhin funktioniert.
Der Preis für die Qualität
Es gibt jedoch einen Haken: Um den Heizer widerstandsfähig zu machen, mussten wir robuste Dichtungen sowie Schutzglas verwenden. Dadurch wird das Gerät etwas größer als einige der billigen Heizer mit offenen Elementen. Zudem dauert es ein paar Sekunden länger, bis das Gerät seine volle Leistung erreicht.
Aber hier ist die Lösung: Man kann entweder einen Heizer haben, der zwar sofort funktioniert, aber nach sechs Monaten kaputtgeht – oder man wartet fünf Sekunden länger und erhält einen Heizer, der wirklich lange hält. Wir haben uns für Letzteres entschieden.
Wir haben diese Heizer für stark frequentierte Badezimmer gebaut – schließlich möchte man ja nicht jedes Jahr eine Leiter hochklettern müssen, um eine Lampe auszutauschen. Man muss das Gerät einfach anschließen, gut abdichten – und dann kann es den Feuchtigkeitsbedingungen standhalten, während man unter der Dusche steht.